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Dr. med. Ulrich Göhmann

Facharzt für Orthopädie und Kinderorthopädie

Orthopädie - Manuelle Medizin 

In meiner Praxis arbeite ich mit der sogenannten HIO-Technik ("hole in one") nach Gutmann, von der z. B. die Atlastherapie nach Arlen abgeleitet ist. Zur Behandlung der Halswirbelsäule ist eine Röntgenaufnahme (n. Gutmann) zur Bestimmung der Therapierichtung erforderlich und auch vor allem um z.B. Fehlbildungen auszuschließen.

Es wird an den oberen Halswirbeln grundsätzlich nur mit einem seitlichem und somit ungefährlichem Impuls behandelt und nach dem minimalistischen Prinzip: in der Regel sollte eine Behandlung ausreichen.

Grundlage manualmedizinischer Diagnostik ist neben einer ausführlichen klinischen Untersuchung und Abklärung der Vorgeschichte eine funktionelle & morphologische Analyse des röntgenologisch Erfassbaren: "einfache" Röntgenbilder können mehr Informationen ergeben, als üblicherweise gemeint wird. Dann wird Manualmedizin in unserem Sinn nach Abgleich von anatomischer, neurologischer und klinischer Beobachtung mit der Funktionsanalyse im Röntgenbild zu einer letztlich sehr zielgerichteten und hocheffektiven Therapie. Nach Behandlung sollte anschließend ein langes Reaktionsintervall abgewartet werden - d.h. man sollte dem Organismus genug Zeit geben, auf die Therapie zu reagieren und sich damit auseinanderzusetzen.

Man spricht von Aktualitätsdiagnostik nach Gutmann und bei maximal reduzierter technischer Diagnostik von minimalistischer (Manual)-Medizin.

(Die Therapie der Manuellen Medizin wird in der Wissenschaft nicht einheitlich gesehen und ist deshalb umstritten. Es liegt diesbezüglich noch keine randomisierte placebokontrollierte Doppelblindstudie vor, wie es die höchstrichterliche Rechtsprechung bei gesundheitlichen Wirkaussagen fordert.)