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Dr. med. Ulrich Göhmann

Facharzt für Orthopädie und Kinderorthopädie

Cranio (Kopf), Mandibuläre (Unterkiefer), Dysfunktion (Fehlfunktion)

Grob umschrieben wird hiermit von Zahnärzten und Kieferorthopäden eine kombinierte Schmerzproblematik im Kau-Kiefer-Apparat und Kopf- und Halsbereich benannt, die wesentlich mit der Bisslage zusammenhängt und Auswirkungen auf die gesamte Körperstatik haben kann.


Nach meiner Erfahrung sollte man also in die Bezeichnung die Halswirbelsäule (cervico) mit einbeziehen — also eher von einer cranio-cervico-mandibulären Dysfunktion (CCMD) sprechen. Auch deshalb, weil sich mit der manuellen Therapie vor allem an der Halswirbelsäule sehr effektive Ergebnisse erzielen lassen unter Berücksichtigung und ggf. Veränderung der Bisslage. Es gibt einfache Testverfahren wie den Meersseman Test, der hier gute Therapiehinweise geben kann z. B. mittels einfacher Aufbisschienen.


Die Behandlung nur eines Teils des Krankheitsbildes genügt nicht — somit benötigt es kombinierter Kenntnisse betreffs orthopädischer und kieferorthopädischen Situation und Möglichkeiten. Dies gilt auch und gerade bei Kindern und Jugendlichen, die bei kieferorthopädischen Behandlungen öfters eine manualtherapeutische Behandlung zur Verbesserung des Endergebnisses benötigen.


Zu Kontrolluntersuchungen bringen Sie bitte unbedingt die vorhandenen kieferorthopädischen Apparate/Klammern oder Ihre Beißschiene mit